silviapopp
rocks
Aktionen


Als Performerin schlüpft Silvia Popp in scheinbar etablierte Rollen, um mit kleinen Verschiebungen ihre Umwelt immer wieder erneut auszuloten. Ihre Bühne ist der halb-/öffentliche Raum, hier warten überraschende Begegnungen. Dabei ist der spielerische Umgang mit Sprache und bestehenden Objekten ein wichtiges Element ihrer Aktionen. Und nicht zuletzt schwingt in ihren Arbeiten eine Prise Humor, Leichtigkeit bis hin zum Absurden mit.

Hettie hat Hunger

Installation Ausstellung Inkognito Kulturschüür Eierbrecht Zürich, 11.-26. Juni 2022

Was lärmt denn hier so? Hettie hat genug von dunklen Badezimmerecken. Sie will glänzen. Endlich bekommt sie die Aufmerksamkeit, deren ihrer würdig ist.

Kunstlichtgala

Moderation der Kunstlichtgala im Cabaret Voltaire, 28.5.2022

Multimediale Kunst-Versteigerung zugunsten geflüchteter Menschen. Organisiert vom Verein Kunstlicht, der von F+F Studierenden gegründet wurde, und unterstützt von der F+F Schule für Kunst und Design sowie Cabaret Voltaire Zürich.

Greeter

Begrüssung und Führung während 'Tag der offenen Tür', Kunsthaus Zürich, 12. März 2016

Videoinstallation mit Briefkasten, Diplomausstellung F+F Schule für Kunst und Design, Kunsthalle Zürich 2021

Der 'Greeter' begrüsst die Öffentlichkeit herzlich und enthusiastisch. An Ein- und Ausgängen von öffentlichen und halböffentlichen Orten, stellt sie sich, ob ‚life‘ und/oder auch mit Pappstellvertreterinnen, ausnahmsweise auch als Videoprojektion, dem zirkulierenden Publikum. Die Weste gespickt mit motivierenden Badges kann sie die Besuchenden mit kurzweiligen Aktionen, wie bespielweise einem Ständchen auf der Ukulele, bei guter Laune halten. Und ein 'BAM!' gibt es so oder so für alle.

Corona Sessions

Videoperformances, Erstaufführung Justament#10, ephemere Interventionen im öffentlichen Raum, ausnahmsweise zuhause/online, Juni 2020

Im Frühjahr 2020 zwingt der pandemische Corona Virus unserer Gesellschaft andere Lebensumstände auf. Wir erfahren einige uns bisher unbekannte Einschränkungen. Unter anderem ist wenig Kontakt zur Aussenwelt erwünscht, zuhause bleiben ist angesagt. Diese Momente werden auch genutzt, um sich den Sinnesfragen des Lebens zu stellen und die zu Tage geförderten Gedankengänge frei aus der Welt mitzuteilen. Denn gerade auch bei physikalischer und sozialer Distanz besteht das Bedürfnis nach Austausch. Die Corona Sessions sind während diesen speziellen Wochen realisierte Musikclips. Als eine Hommage an all die enthusiastisch singenden, tanzenden, kreativen Personen im Lock down daheim, laden sie mit performativer Gesangsdichtkunst herzlich zum Mitmachen ein.

etwas auf dem Kasten haben

Symposium 'Aktivismus', 20-jähriges Jubiläum kunstkasten Winterthur, 11.5.2019

Im Mittelalter wurde in der Schule auf Holzkästen mit Tontafeln mitgeschrieben. Wer fleissig war, hatte somit ‘etwas auf dem Kasten’ und hat sich besondere Fähigkeiten angeeignet. Für das Jubiläum des kunstkastens wird die Redewendung wörtlich genommen und mit vollem Einsatz die mobilen Telefone des Publikums mit Inhalt bereichert.